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ELER aktuell

Langzeitvision für die ländlichen Räume

Langzeitvision für die ländlichen Räume Europas

Die Europäische Kommission erarbeitet eine Langzeitvision für die ländlichen Gebiete Europas. Im Sommers 2021 sollen die Schlussfolgerungen der verschiedenen Arbeitsschritte und die Ergebnisse eines breit angelegten Beteiligungsprozesses in einer Mitteilung der Kommission veröffentlicht werden.

Im Jahr 2022 hat dazu eine öffentliche Konsultation stattgefunden. Über 2300 Personen aus allen Mitgliedsstaaten der EU haben sich beteiligt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann in englischer Sprache abgerufen werden.

  • Eine sehr große Mehrheit der Teilnehmenden gibt die gute Lebensqualität als Grund für das Leben auf dem Land an.
  • Als dringendste Aufgabe in ländlichen Räumen sieht mehr als die Hälfte der Befragten die Verbesserung der Infrastruktur,, vor allem beim öffentlichen Personenverkehr.
  • Mehr als zwei Drittel geben an, dass qualitativ hochwertige Jobs auf dem Land Mangelware sind.
  • Als die größte Herausforderung für die Zukunft wird die digitale Anbindung gesehen.
  • Ein Teil der Befragten hat auch zur Rolle der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Entwicklung ländlicher Räume Stellung bezogen. Von diesen meint die große Mehrheit, dass LEADER/CLLD den größten Beitrag zu einer ausgewogenen räumlichen Entwicklung leistet, verglichen mit anderen Instrumenten der GAP.

Stakeholder-Workshops

Das European Network for Rural Development (ENRD) hat eine breite Beteiligung an der Langzeitvision umfassend unterstützt. Unter anderem stellte es Materialien für Stakeholder-Workshops zur Verfügung.

Im Dezember 2020 hat die DVS eine Informationsveranstaltung zu diesem Materialpaket durchgeführt. In der Dokumentation zu dieser Veranstaltung finden Sie viele Hinweise zur Gestaltung der Workshops.

Stand: Mai 2021